Was ist die indische Ballonblume und wofür wird sie eingesetzt?

Ballonblume – hierbei handelt es sich um eine ganz besondere Pflanze, die ihrem Namen gerecht wird. Denn bevor die Blüten sich öffnen, bläht die Ballonblume ihre Knospen auf, sodass sie stark an einen Ballon erinnert.

Die farbenprächtige, schöne Ballonblume gehört zu den Glockenblumengewächsen, weshalb sie auch häufig chinesische Glockenblume genannt wird.

Außerdem hilft sie auch beim Abnehmen. Man findet die Ballonblumen häufig in Produkten zur Nahrungsergänzung, wie z.B. in Slimymed.

Woher stammt die Ballonblume?

Beheimatet ist die Ballonblume in Nordostasien in China, Ostsibirien, der Mongolei, Japan und Korea. Trockenrasen und steinige Böden zwischen Gebüsch oder auf Waldlichtungen, sind die bevorzugten Standorte der Ballonblume.

Ballonblumen erreichen eine Wuchshöhe von etwa 20-70 cm. Sie fühlen sich sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Standorten am wohlsten.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Blüten je nach Sonneneinstrahlung ihre Farben wechseln. Wundern Sie sich nicht, Ihre blaue Ballonblume plötzlich rosa blüht. Sie ist bestens, für die Balkonpflanzung geeignet. Zudem ist die Pflanze sehr pflegeleicht. Allerdings brauchen Sie die Pflanze am Ende des Sommers nicht entsorgt zu entsorgen, denn es handelt sich bei der Ballonblume um eine mehrjährige Staude.

Wozu dient die Ballonblume?

Die Ballonblumen sind ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde.

Ihre Wurzeln werden in der koreanischen und traditionellen chinesischen Medizin und auch zum Verfeinern verschiedener Gerichte verwendet. Dazu werden überwiegend die Wurzeln verwendet, wobei auch das Blattwerk in gekochter Form verzehrt wird. Gekochte Teile von Ballonblumen können von Menschen unbedenklich verzehrt werden. Giftig sind jedoch alte Blätter und rohe Bestandteile.

Säfte und Tinkturen, die aus den Wurzeln hergestellt werden, sollen gegen Erkrankungen wie Erkältungen, Bronchitis und Fieber wirken.

Außerdem wirken die Extrakte der Ballonblumen-Wurzel entzündungshemmend, da sie Saponine enthalten, was in Laborversuchen bewiesen werden konnte. Man nutzt sie auch gegen Krebs und um das Immunsystem zu unterstützen.